Aktuelles

Studie über Stillkinder

Eisenmangel

Zu einer Studie der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund mit dem Ergebnis, dass "Stillkindern ein gefährlicher Eisenmangel" droht, möchten wir Sie auf den Link zu einer krtischen Stellungnahme in der "Welt" hinweisen. Mehrere Experten decken darin erhebliche methodische Mängel auf, sodass die Studienergebnisse fraglich erscheinen.

Konsensuspapier des Netzwerks Junge Familie

Wie im VELB Newsletter 6/2010 nachzulesen, gibt es aktuell das neue Konsensuspapier des Netzwerks Junge Familie zur Säuglingsernährung und Ernährung der stillenden Mutter.

Hiermit wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ein hilfreicher Schritt getan, um Empfehlungen zu vereinheitlichen und sie auf wissenschaftlicher Grundlage sowie Diskussion im Expertenteam zu hinterfragen.

Das Originalpapier finden Sie unter NWJF-HE-Saeuglinge.pdf Den VELB Newsletter mit stets aktuellen Informationen können Sie unter Link bestellen.

Hamburger Stillempfehlungen

Zielpatenschaft Stillförderung der Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Um gemeinsame qualifizierte Stillunterstützung von Anfang an zu gewährleisten, hat die Zielpatenschaft Stillförderung der Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. wissenschaftlich fundierte Stillempfehlungen erarbeitet. Die komplette Broschüre finden Sie unter Link.

Bremer Empfehlungen zur Stillförderung

Der Runde Tisch hat in Bremen unter den beteiligten Berufen abgestimmte und evidenzbasierte Empfehlungen zur Betreuung von Familien in der Zeit der Schwangerschaft, der Geburt und des Wochenbettes herausgegeben.

Beteiligt waren der Bremer Hebammenverband, Stillverbände, die Ärztekammer Bremen, Frauenärzte, Kinderärzte, die Bremische Zentralstelle zur Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau, das Bremer Gesundheitsamt, Expertinnen der Kliniken von Bremen und Bremerhaven, Vertreterinnen aus der Forschung und Bremer Krankenkassen.

Themeninfo Ernährung

Grundlagen einer gesunden Kinderernährung

Schon bei Kindern werden die Weichen dafür gestellt, was und wie sie als Erwachsene essen und trinken. Neben dem Elternhaus sind es vor allem Kindertagesstätten und Kindertagespflege, die das Ernährungsverhalten und den Essensstil bei Kindern prägen.

Hierzu bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den Fachkräften Zugang zu den wichtigsten fachlichen Ressourcen zum Thema unter www.kindergesundheit-info.de.

Kindermilchratgeber

Test von Trinkmilch und Milchprodukte durch Greenpeace

Greenpeace hat Trinkmilch und Milchprodukte für Kinder und Säuglinge näher unter die Lupe genommen und einen Einkaufsratgeber für den Genuss ohne Gentechnik herausgegeben.

Den Kindermilchratgeber finden Sie unter folgendem link:

Kindermilchratgeber

Infomaterial

Informationen zu Babyschlaf und Raucherentwöhnung

Das Hamburger Bündnis gegen den Plötzlichen Kindstod hat verschiedene Materialien veröffentlicht, die bundesweit genutzt werden können.

Allerdings können sie nicht in gedruckter Version zur Verfügung gestellt werden. Sie können hier heruntergeladen werden und auf Wunsch unter postfach@stillberatung.info auch als druckfähige Datei in höherer Formatierung erfragt werden.

Wir freuen uns, dass hiermit allen, die Schwangere und junge Familien betreuen, gelungenes Aufklärungsmaterial, zum Teil sogar mehrsprachig, an die Hand gegeben wird, um diese wichtigen Themen anschaulich ansprechen und immer wieder ins Gedächtnis bringen zu können.

Unter folgendem link können Sie diesen Flyer auch in anderen Sprachen herunterladen: Link

Stillaufkleber

Initiative Stillaufkleber

Stillaufkleber

In Zusammenarbeit mit 6 Kooperationspartnern möchten wir mit dem Stillaufkleber aktiv das Stillen in Deutschland födern.

Er soll auf stillfreundliche Bereiche, Stillmöglichkeiten und fachkompetente Auskunft und Hilfe aufmerksam machen.

mehr..

Langzeitstillen

Pressemeldung zum Thema Langzeitstillen

Die Süddeutsche Zeitung berichtete vor Kurzem über einen (angeblichen) Trend zum „Stillen ohne Ende“ und fasst zusammen: „Ärzte sind entsetzt, Übermütter begeistert.“

Der Artikel suggeriert, langes Stillen „verwöhne“ die Kinder und werde von ärztlicher Seite abgelehnt.

Der Buchautor Dr. med. Herbert Renz-Polster (Buch: “Kinder verstehen”) beschäftigt sich aus der Sicht der evolutionären Verhaltensforschung mit der Frage nach der “richtigen Stilldauer” und kommt zu einem interessanten Ergebnis. Mehr dazu in folgenden Artikel..

Schweinegrippe

H1N1-Grippe - Immer noch aktuell!

Die erste Grippewelle der H1N1-Grippe ist abgeklungen. Bisher sind die Krankheitsverläufe meist nicht so schlimm gewesen. Dennoch sind schwangere und stillende Frauen verunsichert, was sie machen sollen.

Wie kann man sich am besten dagegen schützen?

Ausreichende Hygiene, bei Erkältungen einen Mundschutz tragen und häufig die Hände waschen.

Impfen?

Die Diskussion dazu ist aufgeheizt, besonders nachdem herauskam, dass Politiker und Polizisten einen anderen Impfstoff erhalten sollen. Jeder sollte für sich individuell entscheiden. Lesen Sie hier: Arznei-Telegramm und Gesundes-Reisen.

Was aber, wenn die Familie sich doch infiziert hat?

Stillen ist ohnehin die normale Ernährung für Säuglinge. Viele Studien belegen, dass Stillen sowohl für Mutter und Kind, als auch für die Gesellschaft kurz- und langfristig positive Auswirkungen hat. Nicht diejenigen, die das Stillen unterstützen, müssen beweisen, dass Stillen besser ist. Nein, diejenigen, die Ersatznahrung anbieten müssen beweisen, dass diese Nahrung auch nur annährend gleiche Wirkung hat – dies ist bis heute nicht geschehen! Dr. Cataneo – Epidemiologe aus Italien und maßgeblich an der Stillförderung in Europa beteiligt – nimmt Vergleiche, um dies zu unterstreichen: Wir sind froh, dass es Rollstühle und künstliche Gebisse gibt, aber keiner käme auf die Idee, deshalb in Frage zu stellen, die eigenen Beine zu nutzen oder sich die gesunden Zähne entfernen zu lassen. Säuglinge können geschützt werden, indem sie gleich nach der Geburt bei der Mutter verbleiben können, um deren Keime abzubekommen, gegen die sie einen Nestschutz haben. Und, indem sie gestillt werden, denn alleine durch das Stillen sind Atemwegs- und Durchfallerkrankungen seltener.

Lesen Sie hier aus dem Newsletter des Europäischen Institutes für Stillen und Laktation des VELB.

Gerade in dieser Zeit ist Stillen die beste Prävention für die Kleinsten unserer Gesellschaft:

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat das Rooming-in sogar ausdrücklich empfohlen, um eine Ausbreitung der Epidemie zu vermeiden. Die Babys sind im separaten Zimmer mehr gefährdet, sollten aber beobachtet werden. Die an Grippe erkrankte Mutter (auch H1N1) ist nicht das Problem, da die Muttermilch bereits die Abwehrstoffe der Mutter enthält. Die Milch muss nicht verworfen werden und auch eine Trennung von Mutter und Kind ist nicht erforderlich. Vor anderen erkrankten Personen ist das Baby zu schützen. Um das Baby vor Tröpfcheninfektionen zu schützen, sollte die Mutter einen Mundschutz tragen. Damit aber das Gesichts-Schema (Augen Nase, Mund) für den Säugling erhalten bleibt, sollte außen auf den Mundschutz mit Lippenstift ein Mund gemalt werden.