Aktuelles

Stillberatung in „Corona“ Zeiten

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Stillen und COVID-19

Stellungnahme der Nationalen Stillkommission vom 11. März 2020

Die Vorteile des Stillens überwiegen, so dass das Stillen unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen empfohlen wird.

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Stillen mit Diabetes Typ 1 - Studie gibt Entwarnung vor nächtlichen Unterzuckerungen bei Müttern

Viele Mütter mit Diabetes mellitus Typ 1 möchten ihr Kind gemäß den WHO-Empfehlungen stillen, um ihm den besten gesundheitlichen Start ins Leben zu ermöglichen. Doch häufig treibt sie die Angst um, dass sie durch nächtliches Stillen unterzuckern.

Eine Studie zeigt hingegen, dass diese Sorge bei achtsamer Therapie unbegründet ist. Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes ziehen daraus sogar gesundheitliche Vorteile, betont die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Fachgesellschaft spricht sich daher für eine Stärkung von multiprofessionellen Diabetesambulanzen aus, die Frauen mit Diabetes schon zu Beginn ihrer Schwangerschaft betreuen, offene Fragen der werdenden Mütter klären und zum Stillen motivieren.

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Forschungsvorhaben "Becoming Breastfeeding Friendly

Empfehlungen zur Stillförderung in Deutschland

Wie stillfreundlich ist Deutschland? Und wie können wir das Stillen gesamtgesellschaftlich fördern? Klare Antworten darauf hat das Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly (BBF). Darin wurden systematisch Daten aus allen wichtigen Handlungsfeldern zum Stillen in Deutschland recherchiert, bewertet und daraus konkrete Empfehlungen abgeleitet. Diese zeigen, wo eine wirksame, effiziente und nachhaltige Stillförderung ansetzen sollte.

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Studie: Stillen senkt Risiko für Multiple Sklerose

Frauen, die ihre Kinder 15 Monate oder länger gestillt haben, erkranken laut einer Fall-Kontroll-Studie in Neurology nur halb so häufig an einer Multiplen Sklerose (MS).

Seit Längerem ist bekannt, dass Frauen mit MS während der Schwangerschaft deutlich seltener Krankheitsschübe erleiden. In der Postpartal-Phase steigt die Schubfrequenz, es sei denn, die Mütter stillen ihre Kinder.

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Ergänzungen notwendig

Zu dem Beitrag Stillen und Beikost: Empfehlungen für die Säuglingsernährung von Dr. med. Christine Prell, Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Berthold Koletzko in Heft 25/2016

Wir freuen uns über die Publikation evidenzbasierten Wissens zur Säuglingsernährung und den epidemiologischen Folgen des Nichtstillens beziehungsweise verkürzten Stillens (1). In zwei wesentlichen Punkten vermissen wir jedoch die entsprechende Evidenz:

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Ergänzungen notwendig

Zu dem Beitrag Stillen und Beikost: Empfehlungen für die Säuglingsernährung von Dr. med. Christine Prell, Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Berthold Koletzko in Heft 25/2016

Wir freuen uns über die Publikation evidenzbasierten Wissens zur Säuglingsernährung und den epidemiologischen Folgen des Nichtstillens beziehungsweise verkürzten Stillens (1). In zwei wesentlichen Punkten vermissen wir jedoch die entsprechende Evidenz:

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Präventive Wirkung für Mutter und Kind

Dtsch Arztebl Int 2017; 114(4): 61; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0061a

Ein wichtiges Thema: Die in 12/2015 und 01/2016 erschienen Artikel in Acta Paediatrica und Lancet bestätigten in Metaanalysen die präventive Wirkung des Stillens für Mutter und Kind.

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Geplante Neuregelung des Mutterschutzgesetzes

Falsche Aussage im geplanten Gesetzestext

Wir müssen auf eine aus medizinischer Sicht falsche Aussage im Gesetzestext hinweisen und , da wir als medizinisches Fachpersonal um die Umsetzung einer evidenzbasierten Medizin bemüht sind, um Korrektur bitten.

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Muttermilch fördert Hirnwachstum bei extremen Frühgeburten

Frühgeborene, deren Ernährung in den ersten Wochen wenigstens zur Hälfte aus Muttermilch bestand, hatten beim errechneten Geburtstermin ein größeres Gehirn.

Je länger die Frühgeborenen mit Muttermilch gefüttert wurden, desto besser war ihr Gehirn entwickelt. Die Dauer der Brustmilchernährung korrelierte signifikant mit dem gesamten Gewebevolumen des Gehirns und mit der kortikalen Oberfläche, die ein Maß für den Entwicklungsstand der Großhirnrinde ist.

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